Ferse, Sebastian, Dr.
Sebastian Ferse wurde 1978 in Braunschweig geboren. Nach seinem Vordiplom in Biologie an der Georg-August-Universität Göttinger ging er 2001 für ein Jahr an die University of California in Santa Barbara, um Meeresbiologie zu studieren. Ein anschließender 2-monatiger Aufenthalt als Forschungsassistent auf Moorea/Französisch-Polynesien festigte seinen Entschluss, über tropische Küstensysteme zu arbeiten. Von 2002-2004
absolvierte er ein Master-Studium in Aquatic Tropical Ecology an der Universität Bremen. Die anschließende Doktorarbeit über die Korallenriffrestauration fertigte er am Bremer Leibniz Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) an und promovierte 2008 an der Universität Bremen. Seitdem ist er am ZMT in der Arbeitsgruppe „Sozial-ökologische Systemanalyse“ tätig und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Beziehung zwischen Menschen und Korallenriffen in Indonesien.
Fink, Bernhard
Bernhard Fink, geboren 1973, studierte Anthropologie an der Universität Wien mit
Schwerpunkt auf dem Verständnis menschlichen Verhaltens aus evolutionsbiologischer Perspektive. In über 50 wissenschaftlichen Fachpublikationen widmet sich seine Arbeit der Bedeutung physischer Attraktivität von Frauen und Männern bei der Partnerwahl. 2005 wechselte er an die Abteilung Soziobiologie/Anthropologie der Georg-August-Universität
in Göttingen, wo er gegenwärtig eine DFG-geförderte Forschergruppe leitet, welche
die evolutionspsychologische Signalwirkung von Körperbewegungen und Haut untersucht.
Fischer, Andre, Dr.
Andre Fischer, geb. 1974 in Flensburg, studierte Neurowissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen. In seiner als beste Doktorarbeit der Universität Göttingen ausgezeichneten Dissertation (2002), identifizierte er eine Reihe neuer Gene, die für Lernvorgänge im Gehirn essenziell sind. Von 2002 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeitern am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen.
Seine bedeutenden Arbeiten zur Proteinkinase Cdk5 und zum Aktivatorprotein p25 setzte er als Postdoktorand an der Harvard Medical School und am Massachusetts Institute of Technology (MIT), beide in Boston/USA, fort. Seit 2006 leitet er das Labor für Altersforschung und kognitive Erkrankungen am European Neuroscience Institute (ENI) in Göttingen, einer gemeinsamen Einrichtung der Universität Göttingen und der
Max-Planck-Gesellschaft. Für seine Arbeiten erhielt Fischer 2007 den renommierten European Young Investigator (EUYRI) Award und 2008 den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der DFG. Sein Forschungsinteresse gilt den Grundlagen des Lernens und des Gedächtnisses, insbesondere den Mechanismen, die zu Erkrankungen des Gehirns wie Alzheimer, Altersdemenz oder Posttraumatischer Belastungsstörung führen können.
Fischer, Tanja C., Dr. med.
Tanja C. Fischer absolvierte 1990 zunächst eine Ausbildung zur medizinisch-technischen Laborassistentin an der Universität Frankfurt/Main, bevor sie 1993 ihr Medizinstudium in Marburg mit Stationen in Gießen, Ferrara/Italien und Baltimore/USA aufnahm. Die Promotion erfolgte 2001 an der Universität Gießen. Von 2000– 2006 war Dr. Fischer wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité Berlin. 2005 erhielt sie ihren Facharzt für Dermatologie und Venerologie und 2006 die Anerkennung der Zusatzbezeichnung Allergologie, seit 2006 ist sie ärztliche Leiterin des Haut- und Lasercentrums Potsdam. Dr. Fischer ist eine international gefragte Referentin auf Kongressen, wissenschaftlich aktiv und Mitglied diverser Fachgesellschaften wie u. a. der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie.
Fischer, Ulrich, Prof. Dr.
Ulrich Fischer (rechts) studierte nach einer Winzerlehre Weinbau & Oenologie in Geisenheim und erweiterte sein Curriculum an der University of California in Davis. Zur Promotion wechselte Prof. Fischer an das Institut für Lebensmittelchemie an der Universität Hannover. Seit 1996 leitet er den Fachbereich Kellerwirtschaft der Staatl. Lehrund Forschungsanstalt in Neustadt an der Weinstraße und übernahm 2003 die Leitung der Abteilung Weinbau & Oenologie im neu geschaffenen DLR Rheinpfalz. Seit 1997 nimmt er einen Lehrauftrag im Fachbereich Chemie der Universität Kaiserslautern wahr, die ihn 2003 zum Honorarprofessor ernannte. Seit 2009 fungiert Prof. Fischer als Studiengangsleiter des Dualen Studiengangs Weinbau & Oenologie in Neustadt und zeichnet für die Lehre im Bereich der Oenologie und Weinsensorik verantwortlich. Seine Forschungsschwerpunkte betreffen die wertgebende Inhaltsstoffe im Wein, ihre Beeinflussung durch weinbauliche und oenologische Maßnahmen und ihre sensorische Bedeutung beim Weingenuss.
Forrer, Nicola, Dr.
Nicola Forrer studierte Chemieingenieurwesen and der ETH in Zürich. Sein Studium
ergänzte er mit einem PhD im Bereich Chromatografie an der ETH Zürich. Seit 2008 arbeitet Herr Forrer in der F&E-Abteilung bei der Zeochem AG in Uetikon/Schweiz und ist seit August 2009 verantwortlich für den Bereich „R&D Silica Products“.
Förster, Charlotte, Dr.
Charlotte Förster, (47), – Promotion 1993 in Biochemie. Seit 2004 Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin. Sie hält Vorlesungen im Bereich Proteinbiosynthese mit Blick auf Funktion und Struktur.
Forster, Simon
Simon Forster (links) studierte Chemie an der TU Darmstadt und fertigte seine Diplomarbeit über potenzialgesteuerte Chromatografie bei derTosoh Bioscience GmbH in Stuttgart an. Heute arbeitet er als Doktorand in der analytischen Chromatografie der Merck KGaA im Labor von Dr. Stephan Altmaier. Unter der Leitung von Prof. Dr. Harald Kolmar, TU Darmstadt beschäftigt er sich mit der Synthese und der Entwicklung monolithischer Kapillasäulen für die Flüssigchromatografie.
Frankenberg-Dinkel, Nicole, Prof. Dr.
Nicole Frankenberg-Dinkel (rechts), geb. 1971, studierte Biologie an den Universitäten Regensburg und Boulder, Colorado und promovierte 1999 in Biochemie an der Albert-Ludwigs- Universität Freiburg. Anschließend wechselte sie mit einem Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft an die University of California Davis, um die Biosynthese offenkettiger Tetrapyrrole in Cyanobakterien zu untersuchen. Im Rahmen des Emmy-Noether-Programmes kehrte sie 2003 nach Deutschland zurück und etablierte ihre eigene Gruppe an der TU Braunschweig. Seit 2006 ist sie Professorin für Physiologie der Mikroorganismen an der Ruhr-Universität Bochum. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Biosynthese offenkettiger Tetrapyrrole und deren Anknüpfung an Proteine, tetrayprrolbasierte Sensorproteine in Bakterien und Archaea sowie c-di-GMP-vermittelte Signaltransduktion in Bakterien.
Franz, Holger
Holger Franz, geb. 1974, studierte Lebensmittelchemie an der Technischen Universität in Braunschweig und fertigte seine wissenschaftlich Abschlussarbeit an der dortigen Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) an. Seit 2000 arbeitet er in verschiedenen Funktionen im Bereich der Chromatographie, seit 2004 als Produktspezialist LC bei Dionex- Softron. In seiner derzeitigen Position im Produktmanagement war er dabei z.B. maßgeblich für die Produkteinführung des neuen Fluoreszenzdetektors verantwortlich.
Frasch, Susanne
Susanne Frasch, MTA, arbeitete während ihrer aktiven Zeit als MTA im DKFZ und ZMBH in Heidelberg. Mit ihrer vielseitigen Erfahrung in den Bereichen der Zellkultur, der Arbeit mit Proteinen, DNA und RNA ist sie seit 15 Jahren eine wertvolle Mitarbeiterin der Firma AppliChem, wo sie zuerst und noch immer als Produktmanagerin für Zellkulturmedien
und seit knapp 3 Jahren als Quaitätsmanagementbeauftragte arbeitet.
Freitag, Ruth, Prof. Dr.
// studierte Chemie in Hannover
// Promotion über die Prozesskontrolle in der rekombinanten Proteinproduktion
// Post-doc Aufenthalt an der Yale University, CT, USA
// anschließend Habilitation in Hannover auf dem Gebiet der Herstellung biotechnischer Produkte mit hoher Wertschöpfung
// 9 Jahre lang Professorin für chemische Biotechnologie an der ETH Lausanne, Schweiz
// seit 2003 vertritt sie das Gebiet Bioprozesstechnik an der Universität Bayreuth
// Hauptinteresse: zellulären Biotechnologie
Freund, Maximilian, Dr.
Maximilian Freund, geb. 1967 in Rüdesheim/Rheingau, studierte in Geisenheim an der Fachhochschule Wiesbaden sowie der Universität Gießen Weinbau und Oenologie und promovierte dort im Jahr 2000. Seit 1994 ist er am Fachgebiet Kellerwirtschaft der Forschungsanstalt Geisenheim beschäftigt. Neben aktuellen oenologischen Fragestellungen gehören Lebensmittelsicherheit und Umweltmanagement und deren Umsetzung in der Weinbranche zu seinem Aufgabengebiet.
Fricke, Jan
Jan Fricke ist Produktmanager für die Trockennährboden Produktpalette bei Merck Millipore.
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