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Frischer Wind für die Labortechnik

2015 startet die neue Labortechnikmesse LABVOLUTION in Hannover – der Branchentreffpunkt für den Norden

Mit der LABVOLUTION bringt die Deutsche Messe ­eine neue Messe in Hannover an den Start, die das Thema der Labortechnik branchenüber­greifend in seiner ganzen Breite abbildet. Die neue Veranstaltung feiert vom 6. bis 8. Oktober 2015 Premiere und wird künftig alle zwei Jahre parallel zur Biotechnica stattfinden. Die Messe richtet sich mit ­einem klaren Fokus an das Fachpublikum im ­Norden Europas.

Bildbasierte Zytometrie – eine Technologie erobert die Zellkultur

Sternenkarten und Petrischalen - von Dr. Daniel H. Rapoport, Dr. Tim Becker

Die Kultivierung von Zellen ist für wissenschaftliche Untersuchungen und ­medizinische Anwendungen unverzichtbar geworden. Vom einfachen Substanztest bis zu künftigen autologen Zelltherapien basieren Zelltechnologien auf der kontrollierten Vermehrung von Zellen. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist eine nichtinvasive Charakterisierung der gezüchteten Zellpopulation. Neue ­Methoden der bildbasierten Zytometrie bilden dafür eine ideale Plattform­technologie.

Eine wichtige Grundlage im analytischen Labor

pH-Wertmessung - von Andrea Boltner, Dr. Giorgia Greco, Dr. Thomas Letzel

Der pH-Wert ist – nicht nur – in der Analytik eine extrem wichtige Kenngröße, so beeinflusst er ­Wechselwirkungen in der Chromatografie, ist verantwortlich für ­protonierte und deprotonierte ­organische Moleküle in Lösung und unterstützt die (Ent)Faltung von Proteinen. Wird dieser Wert nicht richtig erfasst, so lassen sich alle folgenden Arbeiten nur verfälscht durchführen und inter­pretieren!

Fraktionierung funktioneller Peptide mittels ionenaustauschbasierter Membranadsorptionschromatografie

Trennung durch Bindung - von Elena Leeb, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Kulozik

Durch Einsatz spezifischer Proteasen können Prote­ine mehr oder weniger ­gezielt hydrolysiert werden. Dabei können funktionelle Peptide freigesetzt ­werden, die bspw. eine blutdrucksenkende Wirkung oder grenzflächenaktive Funktion aufweisen. Der Einsatz biofunktioneller Peptide in Lebens­mitteln als „added value“ ist jedoch nur mit einer ausreichenden Wirkkonzentration möglich. Daher sind Prozesse erforderlich, die eine Gewinnung und ­selektive...

Hilft Galaktose bei beginnendem Gedächtnisverlust?

Hintertür zum Gehirn - von Prof. Dr. Werner Reutter

Die Zuschrift von Herrn Prof. Werner Reutter, ­Charité-Universitätsmedizin/Freie Universität ­Berlin, haben wir mit Interesse aufgegriffen und danken für den Kurzbericht zum aktuellen Paper von Salkovic-­Petrisic et al. in Neuropharmacology 77 (2014), DOI: 10.1016/j.neuropharm.2013.09.002.

Neue Verfahren für die Ligninmodifikation am Beispiel der Natur

Wohin mit dem Lignin? - von Dr.-Ing. Susanne Zibek, PD Dr. Steffen Rupp, Prof. Dr. Thomas Hirth, Dominik Rais

Der Holzbestandteil Lignin ist das zweithäufigste Biopolymer auf der Erde. Es wurde lange Zeit kaum stofflich genutzt und als Abfallstoff der Papier-
­­her­stellung größtenteils verbrannt. Dabei stellt Lignin die größte natürliche Quelle für Aromaten dar und kann bei der Herstellung verschiedener Kunststoffe ­fossile Rohstoffe ersetzen. Eine wichtige Voraussetzung für eine stoffliche ­Nutzung ist der Abbau zu kleineren Bruchstücken...

Überwachung „Pharmakologisch wirksamer Stoffe“ – ein Beitrag zum gesundheitlichen Verbraucherschutz

Wirkungen unter Kontrolle - von Dr. Günther Kempe

Pharmakologisch wirksame Stoffe werden in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung als Bestandteile von Tierarzneimittelpräparaten verwendet und dienen damit der Krankheitsvorbeugung und -bekämpfung. Tierarzneimittelrückstände sind nach gesetzlicher Definition alle Stoffe mit pharmakologischer Wirkung – seien es wirksame Bestandteile, Arzneiträger oder Abbauprodukte – einschließlich ihrer Stoffwechsel­produkte, die in Nahrungsmitteln tierischen...

Von der Kunst des Erzählens

Narratologie für ­Naturwissenschaftler - von Hugo Remark, Prof. Dr. Philippe A. Bopp

„And now for something completely different“. Der bekannte Wahlspruch der Monty Pythons ist eine passende Einführung in diesen für ein naturwissenschaftlich orientiertes Blatt doch etwas ungewöhnlichen Beitrag, der (um ein politisch korrektes Modewort einmal sinnvoll zu benutzen) von sich behauptet, wahrlich interdisziplinär zu sein [1].

Zellkultur im Spannungsfeld zwischen Forschung und medizinischer Anwendung

Smart ist gefragt - von Dr. Sandra Schumann

In der aktuellen biologischen und medizinischen Forschung spielt die Kultivierung von Zellen eine ­zentrale Rolle. ­Wichtige Anwendungsbereiche sind Test- und Modellsysteme, z.B. das klassische Wirkstoffscreening, aber auch als Quelle für das Tissue Engineering und für verschiedene ­Stammzell­therapien werden in vitro kultivierte Zellen benötigt.

Der Wahrnehmung von Nahrungsfetten auf der Zunge liegt ein komplexes Zusammenspiel von Rezeptoren und Lipasen zu Grunde

Geliebt und gehasst – die Kalorienbombe - von Nadine Voigt, Dr. Maik Behrens, Prof. Dr. Wolfgang Meyerhof

Fette als energiereichste Makronährstoffe spielen eine fundamentale Rolle in unserer täglichen Ernährung. Dabei beruht der Mechanismus der geschmacklichen Wahrnehmung von Fettbestandteilen auf einem fein abgestimmten Zusammenspiel von Rezeptoren und lipolytischen Enzymen. Während die Rezeptoren die Erkennung freier langkettiger Fettsäuren ermöglichen, haben die ­Lipasen die Aufgabe, diese aus den Nahrungs­fetten ­freizusetzen.

Ein multidisziplinäres Forschungsgebiet

Glutenfrei = geschmacksarm? - von Katharina Konitzer, Prof. Dr. Peter Köhler

Kein Brot, keine Pizza, keine Nudeln, kein Mehl … Zöliakiebetroffene vertragen kein Eiweiß aus Weizen, Roggen, Gerste und Hafer und müssen strenge Diät halten, um nicht krank zu werden. Doch die Forschung macht Fortschritte und erleichtert Schritt für Schritt den Umgang mit der Veranlagung. Über einige Beispiele wird hier berichtet.

Eine bis heute währende Erfolgsgeschichte

Von der Arznei zum Marketingobjekt - von Prof. Dr. Manfred Kröger

Erfunden vor mehr als 150 Jahren ist Liebigs Fleischextrakt immer noch überall bekannt, obwohl er nur noch in wenigen Geschäften zu horrenden Preisen käuflich zu erwerben ist. Längst sind modernere, leichter herstellbare Tütensuppen oder Brühwürfel an seine Stelle getreten. Aber das Prinzip ist erhalten geblieben, und seine Vermarktungsstrategie dürfte wohl in keiner kaufmännischen Ausbildung fehlen. Fast fragt man sich: Wer ist bekannter?...

Experimentalvorlesungen im Liebig-Museum

Lebendige Chemie - von Prof. Dr. Jürgen Brickmann

Das Liebig-Museum wird zu den wichtigsten Chemiemuseen der Welt gezählt. Es zeigt die Arbeitsbedingungen und die Hilfsmittel jener Zeit im ehemaligen Chemischen Institut, in dem Liebig ­während seiner Zeit als Professor an der Gießener Universität von 1824 bis 1852 gelebt und geforscht hat.

Importkontrollen pflanzlicher Lebensmittel am Frankfurter Flughafen

Risiken im Blick - von Dr. Doris Gerlach

Die Globalisierung der Weltwirtschaft ist ein Prozess, der die Lebensbedingungen der ­Menschen nachhaltig verändert und uns auch hier in Europa täglich in den verschiedensten Lebensbereichen mit seinen Auswirkungen begegnet. Dies betrifft auch den Warentransfer bei Lebensmitteln: Dieser hat mittlerweile einen solchen Umfang angenommen, dass eine lückenlose Kontrolle an den Staatsgrenzen bzw. EU-Außengrenzen nur unter erheblichem Aufwand zu bewerkstelligen...

Isothermale Amplifikation in der Lebensmittelanalytik – eine echte Alternative zur klassischen PCR

Vertrauen ist gut, ­Kontrolle ist besser - von Dr. Kurt Brunner, Celine Zahradnik

Das genetische Erbmaterial – die Desoxyribonukleinsäure oder kurz DNA –
ist für ­jedes ­Lebewesen einzigartig und kann daher wie ein Fingerabdruck zur ­Identifizierung genutzt ­werden. Die DNA-­Analyse ist damit ein unverzichtbares Werkzeug in der Lebensmittel­sicherheit und Echtheitskontrolle von Rohware und verarbeiteten Produkten geworden. Die etablierte Methode zum Nachweis von ­bestimmter Ziel-DNA in einer Probe ist die ­Polymerase-Kettenreaktion,...
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L&M 7 / 2014

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Ein Profi unter den Zählwaagen

Ein Profi unter den Zählwaagen
Eine Zählwaage wiegt nicht nur Gegenstände ab, sie speichert gleichzeitig Stückzahl und Gewicht. Alle wichtigen Daten können schnell ermittelt werden. Ihr Einsatzgebiet kann in der Lagerverwaltung oder bei Inventurarbeiten sein.

Text und Foto: © PCE Deutschland GmbH

Einfache Keimzahlbestimmung mit Luftkeimsammler PCE-AS 1

Einfache Keimzahlbestimmung mit Luftkeimsammler PCE-AS 1
Keimzählgeräte können mikrobiologische Verunreinigungen kontrollieren und erleichtern den verbreiteten Mikroorganismen entgegenzuwirken, damit sollen Infektionen und Kontamination weitgehend vermieden werden. Luft gehört zu den natürlichen Trägern von mikrobiologischen Keimen, die durch Menschen, Tiere und Pflanzen erzeugt werden.

Text und Foto: © PCE Deutschland GmbH

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