Antibiotikaforschung – Struktur und Funktion von TetracyclinIm Zeichen der 4 Ringe - von Prof. Dr. Winfried Hinrichs
Prof. Dr. Winfried Hinrichs, Gesa Volkers, Daniela Dalm, Katja Stary, Institut für Biochemie, Universität Greifswald
Im Zuge der intensiven Suche nach Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten wurde vor mehr als 60 Jahren das erste Tetracyclin inStreptomyces aureofaciens entdeckt ( Abb. 1a). Angesichts klinisch problematischer Resistenzmechanismen gegen praktisch alle Antibiotika bzw. Chemotherapeutika bedarf es neben neuen Wirkstoffen auch wirksamer... Auf der Suche nach dem Glückvon Prof. Dr. Andreas Knabe
Prof. Dr. Andreas Knabe, FU Berlin
Die meisten Menschen stimmen darin überein, dass „glücklich sein“ ein erstrebenswerter Zustand ist. Weit weniger Einigkeit besteht hingegen darüber, wie man diesen Zustand am besten erreicht. Die einen sind glücklich, wenn sie ein neues Auto besitzen (das am besten noch teurer ist als das des Nachbarn). Andere wiederum erleben Augenblicke des Glücks, wenn sie Zeit mit ihrer Familie oder guten Freunden... bioconfident grade: Zytokine & Wachstumsfaktorenvon Dr. Wolfram Marx, Dr. Mario Mehmel
Dr. Wolfram Marx und Dr. Mario Mehmel, AppliChem GmbH, Darmstadt
Was bedeutet rekombinante Proteine im bioconfident grade? Üblicherweise werden Wachstumsfaktoren und Zytokine in Bakterien, Hefen oder anderen eukaryontischen Expressionssystemen (z.B. Insektenzellen, CHO-Zellen) produziert. Sowohl die Produktionsorganismen als auch die Kultivierungsreagenzien (Medienbestandteile, Medienzusätze) bergen die Gefahr von Kontaminationen durch Bakterien,... Botanik - Extrem seltener Palmfarn enttarntEin „Rembrandt auf dem Speicher“ … - von PD Dr. Stefan Schneckenburger
PD Dr. Stefan Schneckenburger, Botanischer Garten der Technischen Universität Darmstadt
Davon hat schon jeder einmal geträumt: Man findet in einer Ecke auf einem Speicher oder in einem verstaubten Regal eine besondere Kostbarkeit – ein Gemälde, ein verschollenes Manuskript oder ein Mixtecen-Schild aus Mexiko … Leider sind solche Funde doch eine große Ausnahme. Allerdings kann man auch einmal besonderes Glück haben – und wenn es auch... Dermokosmetik - Schön, straff und glattMehr Transparenz bei Anti-Aging-Kosmetika - von Dr. Tatjana Pavicic, Christine Contini
Dr. Tatjana Pavicic, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität München Christine Contini, Pierre Fabre Dermo-Kosmetik GmbH, Freiburg
Ein möglichst lange währendes jugendliches Erscheinungsbild gewinnt immer mehr an Bedeutung. Einen besonderen Stellenwert hat hier die Haut – das Bemühen, die Haut straff und glatt zu erhalten lässt sich bis in die Antike verfolgen. Eine gezielte kosmetische Prävention verbessert... Diabetologie - Dick oder dünnSchlechte Aussichten ohne funktionierendes Fettgewebe - von Deike Hesse, Prof Dr. Annette Schürmann, Dr. Angela Hommel
Deike Hesse, Dr. Angela Hommel, Prof. Dr. Annette Schürmann Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, Abteilung Experimentelle Diabetologie
Im Zeitalter kontinuierlicher Zunahme des Körpergewichts und ansteigender Adipositas sucht man nach Wegen, die Fettpolster loszuwerden. Ein gut funktionierendes Fettgewebe ist allerdings absolut notwendig für einen gesunden Stoffwechsel und eine ausgewogene Energiehomeostase. Zwei... Hautkrebs & Hautalterung: Überraschende Studienergebnisse zu epigenetischen Veränderungen in der HautSonneneinfluss im neuen Licht - von Dr. Marc Winnefeld, Elke Grönniger
Elke Grönniger und Dr. Marc Winnefeld
Sonnenstrahlung und Altern führen zu epigenetischen Veränderungen in menschlichen Hautzellen. Während beim natürlichen Alterungsprozess eine Hypermethylierung der DNA an bestimmten Genloci beobachtet wurde, wie sie für Vorstufen von Hautkrebs typisch ist, hat Sonneneinfluss einen gegenteiligen Effekt: In sonnenexponierter Haut sind weniger krebstypische epigenetische Veränderungen nachzuweisen als an... Medizin aus MoosBioreaktoren für medizinische Wirkstoffe - von Prof. Dr. Ralf Reski
Prof. Dr. Ralf Reski,
Lehrstuhl für Pflanzenbiotechnologie Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Diabetiker benutzen in Bakterien produziertes Insulin zur Behandlung ihrer Stoffwechselstörung. Auch sonst sind gentechnisch hergestellte Eiweißstoffe, Enzyme und Antikörper, in der Medizin auf dem Vormarsch. Solche rekombinanten Proteine, auch komplexe Biopharmazeutika genannt, werden sowohl in der Diagnose als auch in der Therapie eingesetzt. PAK in Teevon Dr. Frank Steiner, Dr. Markus Martin, Holger Franz
Dr. Frank Steiner, Dr. Markus M. Martin und Lebensmittel-Chem. Holger Franz, Dionex Corporation, Germering, Deutschland Mit Ultraschneller HPLC und Fluores- zenzdetektion in den unteren Spurenbereich
Normalerweise bringt man Belastungen durch Polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) mit der erdölverarbeitenden Industrie oder Verbrennungsprozessen von Kohle, Heizöl oder Kraftstoffen in Verbindung. Eine Umweltkatastrophe, wie sie sich derzeit... Zeitvorteil - Plattformtechnologie für das Labor von morgen schon heute greifbarvon Prof. Dr. Frank Bier, Dr. Eva Ehrentreich-Förster, Dipl.-Ing. Soeren Schumacher
Prof. Dr. Frank Bier, Dr. Eva Ehrentreich-Förster,
Dipl.-Ing. Soeren Schumacher, Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT), Potsdam-Golm Zeitnahe und schnelle Analysen von klinischen Parametern vor Ort nehmen für die heutige Diagnostik eine Schlüsselstellung ein und tragen entscheidend zum Therapieerfolg bei. Geeignete Lab-on-Chip-Systeme, die eine Multiparameteranalyse erlauben, stellen eine gute Lösungsmöglichkeit dar. Dabei... 19. August - Zucker gegen ÖlpestGelatoren auf der Basis natürlicher Zuckerverbindungen binden Öl auf Wasseroberflächen
Dr. Renate Hoer, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. Unsere Umwelt hat schon oft unter den katastrophalen Folgen einer Ölpest gelitten, jüngstes Beispiel ist der Austritt von Öl im Golf von Mexiko. Entsprechend dringend ist die Suche nach Möglichkeiten, Öl aus verseuchten Gewässern zu entfernen. Amerikanische Wissenschaftler um George John haben nun ein neuartiges Geliermittel entwickelt, das Öl zu einem... Aktuell - Vision: Batterien im StaubkornViel Power auf kleinstem Raum: Forschergruppe der TU Chemnitz und des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden entwickelt ultra-kompakte Energiespeicher
"Würde man eine handelsübliche Batterie aufschneiden, so könnte man sehen, dass diese aus aufgewickelten Schichten besteht", sagt Prof. Dr. Oliver G. Schmidt, Inhaber der Professur Materialsysteme der Nanoelektronik an der Technischen Universität Chemnitz, und erklärt: "Dadurch lassen sich bisher Batterien nur begrenzt verkleinern, denn das Aufwickeln der Lagen funktioniert lediglich auf makroskopischer Ebene." Seine Forschergruppe an der TU...
Aktuell - +++Effizientere Fotozellen dank nanostrukturierter Oberflächen+++Empa züchtet «Seeigel»-Gebilde
30.07.2010/Thun, Schweiz. Empa-ForscherInnen ist es gelungen, aus winzigen Polystyrol-Kügelchen mit einem einfachen elektrochemischen Verfahren «Seeigel» zu züchten, deren «Stacheln» aus Zinkoxid-Nanodrähten bestehen. Die strukturierte Oberfläche soll Photovoltaikanwendungen effizienter werden lassen.
Aktuell - +++Neue Nanostrukturen entwickelt: Organische Moleküle rufen Nanoteilchen zur Ordnung+++
30.07.2010/Hamburg. Einem Team von Forschern der Universität Hamburg und des spanischen Forschungszentrums IMDEA Nanoscience ist es gelungen, Materialien auf chemischem Wege herzustellen, die sich durch Selbstorganisation zu zweidimensionalen Nanostrukturen zusammenfinden. Die neuartigen Strukturen können in flexiblen elektronischen Schaltungen, Solarzellen oder Photosensoren eingesetzt werden. In der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins...
Aktuell - +++Neues Röntgenverfahren unterscheidet, was bisher gleich aussah+++Neue Methode bildet Grundlage für grossflächige Nutzung eines Röntgenverfahrens, mit dem Gewebe unterschieden werden kann, das in herkömmlichen Röntgenbildern gleich aussieht.
23.07.2010/Villigen, Schweiz. Klassische Röntgenbilder können Knochen gut von Weichgewebe unterscheiden – Muskeln, Knorpel, Sehnen oder Weichteiltumore sehen in den Bildern aber fast gleich aus. Mit dem Phasenkontrastverfahren, wie es vor wenigen Jahren am Paul Scherrer Institut entwickelt wurde, lassen sich Röntgenbilder erzeugen, in denen auch diese Gewebearten klar unterscheidbar sind. Nun haben Forschende des Paul Scherrer Instituts und der...
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