Die Bedeutung der Retinsäure im Nervensystemvon Prof. Dr. Jörg MeyEine neue, leistungsfähige Methode zur Trennung und Fraktionierung von Nanopartikeln, Proteinen und BiopolymerenAF4 plus HF5 gleich Separation hoch zwei - von Dr. Christoph Johann, Dr. Thomas Jocks
Die Fluss-Feldflussfraktionierung (F4) ist eine Familie von universellen Trennmethoden für Moleküle und Partikel, bei der man sich einen hydrodynamischen Querfluss senkrecht zur Hauptströmungsrichtung für die Separation zunutze macht. Bekannt und bereits verbreitet ist die asymmetrische Fluss-Feldflussfraktionierung (AF4), bei der ein flacher, länglicher Kanal eingesetzt wird und die im Vergleich zur symmetrischen Fluss-FFF (SF4) verbesserte...
Bilder ins „unendlich“ Kleinevon Prof. Dr. Jürgen Brickmann
Seit jeher interessieren sich die Menschen dafür, wie die Welt außerhalb unserer Wahrnehmungsgrenzen aussieht. Das gilt zum einen für das unfassbar Große, das Universum, den Himmel, die Sterne, zum anderen für das unfassbar Kleine, die Struktur und den Aufbau von allem, was uns in einem Maßstab umgibt, der über die sinnliche Wahrnehmung unserer Augen hinausgeht, der Geschmack und Geruch nicht zugänglich ist.
VibrationsspektroskopieFilme von proteingebundenem Wasser und lebenden Zellen - von Prof. Dr. Klaus GerwertNeue Biokatalysatoren aus BasidiomycetenUnterschätzte Riesen - von Prof. Dr. Holger Zorn, Dr. Martin Rühl
Sie werden weit über 1.000 Jahre alt und zählen zu den größten Lebewesen der Welt: Myzelien der am höchsten entwickelten Pilze, der Basidiomyceten, können tonnenschwer werden und sich über eine Fläche von mehreren hundert Hektar erstrecken (Volk 2002). Aufgrund ihrer einzigartigen Fähigkeit, verholzte (lignifizierte) Biomaterialien abzubauen, spielen Basidiomyceten eine tragende Rolle im Kohlenstoffkreislauf der Natur.
Neues aus dem Reich der PilzeAllgegenwärtig - von Martin Eckarts
Die Mykologie als die Wissenschaft von Pilzen ist so alt wie die Wissenschaften an sich. Schon in der Antike behandelte Theophrastos in der Baum- und Holzkunde Pilze als Pflanzen. Die alten Kulturen Südamerikas wussten die halluzinogene Wirkung von Pilzen für ihre religiösen Zeremonien zu nutzen und in den Kräuterbüchern der Renaissance wurden die Pilze unter anderem von Hieronymus Bock mit „eitlen, überflüssigen Feuchtigkeiten der faulenden...
PolyphenoleIn aller Munde - von Dr. Gehard Schilling
Das Interesse an Polyphenolen war noch bis in die 1970er-Jahre fast nur akademischer Natur. In der BRD haben sich vor allem die Heidelberger Schule um K. Freudenberg, danach O.Th. Schmidt und sein Schüler W. Mayer mit diesen Naturstoffen beschäftigt. W. Mayer leistete Pionier arbeit bei der Strukturaufklärung komplexer Tannine, die z. B. aus der Eiche, Edelkastanie oder dem Granatapfelbaum isoliert werden können. Die Forschungsergebnisse sind...
Sozioökonomische Ansätze zur Rettung indonesischer KorallenriffeRegenwälder der Meere - von Dr. Sebastian Ferse
Korallenriffe bedecken weniger als ein Prozent der globalen Meeresfläche, beherbergen aber über ein Viertel aller marinen Fischarten. Wegen ihrer enormen Vielfalt an Arten und Lebensräumen werden sie gerne mit Regenwäldern verglichen, allerdings übertreffen sie diese in mancher Hinsicht noch: während in tropischen Regenwäldern 9 der bekannten 34 Tierstämme vorkommen, finden sich in Korallenriffen ganze 32 Stämme. Die Gefährdungsniveaus beider...
Der neue Strategische Plan der CBDZiele bis 2020 - von Dr. Axel Paulsch
Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity CBD) hatte sich 2002 das Ziel gesetzt, den Verlust der Biodiversität bis 2010 signifikant zu verlangsamen. Jetzt, im Jahr der Biodiversität, müssen die 193 Vertragsstaaten zugeben, dass dieses 2010-Ziel bei Weitem nicht erreicht wurde. Da das Ziel bis 2010 angelegt war, stand bei der zehnten Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties COP 10, 18.–29....
Elektronischer Bio- NachweisMit organischen Halbleitersensoren chiralen Verbindungen auf der Spur - von Prof. Dr. Luisa TorsiNicht überall, wo NAT draufsteht, ist PCR drinvon Dr. Gunnar Schalasta
Mit dem Kürzel NAT wird eine Gruppe gentechnischer Verfahren umschrieben, mit deren Hilfe Nukleinsäuren vervielfältigt werden können. NAT steht für „Nukleinsäure amplifizierende Technik” oder „Nukleinsäure amplifizierender Test”. Im Englischen findet man oft auch das Kürzel NAAT, was dann analog für „Nucleic Acid Amplification Technique“ oder „Nucleic Acid Amplification Test“ steht. NAT sind heute aus der naturwissenschaftlichen...
WITec gelingt mit True Surface Microscopy entscheidender TechnologiesprungMikroskop-Hersteller baut mit neuem System Marktführerschaft aus:
Mit dem Abbildungssystem True Surface Microscopy stellt die WITec GmbH eine technologische Innovation vor und ermöglicht erstmals topographisches konfokales Raman Imaging. Kernstück des neuen Systems ist ein Sensor für optische Profilometrie. Das System vermisst die Oberflächentopographie von großen Proben und korreliert diese mit der konfokalen Raman Mikroskopie. Damit können zum ersten Mal sehr raue oder stark verkippte Proben exakt, automatisch...
Alternative DNA-Strukturen eröffnen neue AngriffspunkteDNA im Visier - von Prof. Dr. Klaus Weisz, Andrea Eick
Viele Krankheiten lassen sich unmittelbar auf die Mutation einzelner Gene oder auf parasitäre DNA mit einer dadurch einhergehenden Bildung inaktiver oder meist schädlich wirkender Proteine zurückführen. Ein möglicher Therapieansatz besteht in der äußeren Regulation des zellulären Informationsflusses, wobei als Ziel in aller Regel Proteine als Endprodukte der Genexpression, aber auch transkribierte mRNA oder genomische DNA in Betracht kommen....
Geschlechtsunterschiede im Verhalten und im GehirnSex im Gehirn - von Prof. Dr. Manfred Gahr, Benjamin Wasmer
Geschlechtsunterschiede im Verhalten sowie in sensorischen und kognitiven Leistungen sind aus allen Wirbeltiergruppen, den Menschen eingeschlossen, bekannt. Obwohl die ersten Geschlechtsunterschiede im Gehirn von Wirbel tieren erst 1969 von G. Raisman und P.M. Field entdeckt wurden, gibt es inzwischen mehrere tausend Publikationen, die „Sex im Gehirn“ auf allen Organisa tionsniveaus, sei es in der Größe von Gehirnarealen, der Neuronenzahl von...
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