Explore the forefront of iPS Cell Research / Regenerative Medicine at Asia's largest bio event, BIOtech 2013 Japan
(Tokyo) -- Expectation toward regenerative medicine and stem cell research represented by iPS cells is ever growing, not only for clinical application but also as tools to make drug development/discovery more effective and efficient. Especially in Japan, home of the Novel prize winner Dr. Yamanaka, the market is moving very actively, gaining support in many aspects such as government subsidies, legislation, launch of research centers and so on.
Biosensoren – neue Möglichkeiten für ein etabliertes ArbeitsgebietEindeutige Reaktionen - von Prof. Dr. Fred Lisdat
Die Sensorik mit Biomolekülen ist auf die selektive Stoffdetektion in komplexen Systemen gerichtet. Hierbei wird im Vergleich zu anderen analytischen Ansätzen auf den direkten Kontakt der biologischen Erkennungsstruktur mit einem Signalwandler fokussiert. Somit sind Messungen von Konzentrationsverläufen online und ortsaufgelöst möglich. Das Konzept ist mit Enzymsensoren in den 60er-Jahren durch L. Clark begründet worden und hat seitdem eine...
Neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der In-silico-Erforschung von SignalwegenStarke Signale - von PD Dr. Stephan A. Baeurle
Herkömmliche Computersimulationsmethoden können aufgrund ihres hohen Rechenaufwandes bisher nur zur Untersuchung des Frühstadiums von Signalwegen biologisch lebenswichtiger Signalproteine eingesetzt werden. Ihr Einsatzspektrum reicht daher typischerweise zur Erfassung von schnellen Prozessen im Bereich von Femtosekunden bis hin zu mehreren Mikrosekunden für Systeme in der Größenordnung von bis zu 100.000 Atomen. Die Entwicklung neuer ratenbasierter...
Wertvolle RessourcenEine besondere Art der Investition in die Zukunft - von Dr. Karine Sargsyan, Dr. Tanja Macheiner
Biobanking, das Archivieren von biologischen Proben (Serum, Gewebeproben, DNA) und der dazugehörigen strukturierten Daten basiert in Österreich auf einer alten Tradition, deren Potenziale im Laufe der Zeit immer besser genutzt werden können. Bereits 1813 wurde in Österreich unter Maria Theresia ein Hofdekret zur Anlegung einer pathologischen Sammlung erlassen [1].
Rauchanalysen von Drogenzubereitungen – ein AusblickRauchdrogen – ein alter Hut? - von Dr. Hellmut Mahler, Gerd Plässer, Evelyn Pawlik
Die Ansprüche an die Kriminaltechnik sind mit der Leistung der Analysengeräte stets gestiegen. Früher mussten meist klassische Drogen oder Gifte nachgewiesen und immer exakter quantifiziert werden. Heute tauchen in rascher Folge zusätzlich neuartige Verbindungen in der Drogenszene auf, deren Toxikologie gänzlich unbekannt ist. Diese „Designerdrogen“ weisen oftmals molekulare Grundstrukturen bekannter Drogen auf, wurden aber in einer oder...
Die Bedeutung der Retinsäure im Nervensystemvon Prof. Dr. Jörg MeyEine neue, leistungsfähige Methode zur Trennung und Fraktionierung von Nanopartikeln, Proteinen und BiopolymerenAF4 plus HF5 gleich Separation hoch zwei - von Dr. Christoph Johann, Dr. Thomas Jocks
Die Fluss-Feldflussfraktionierung (F4) ist eine Familie von universellen Trennmethoden für Moleküle und Partikel, bei der man sich einen hydrodynamischen Querfluss senkrecht zur Hauptströmungsrichtung für die Separation zunutze macht. Bekannt und bereits verbreitet ist die asymmetrische Fluss-Feldflussfraktionierung (AF4), bei der ein flacher, länglicher Kanal eingesetzt wird und die im Vergleich zur symmetrischen Fluss-FFF (SF4) verbesserte...
Bilder ins „unendlich“ Kleinevon Prof. Dr. Jürgen Brickmann
Seit jeher interessieren sich die Menschen dafür, wie die Welt außerhalb unserer Wahrnehmungsgrenzen aussieht. Das gilt zum einen für das unfassbar Große, das Universum, den Himmel, die Sterne, zum anderen für das unfassbar Kleine, die Struktur und den Aufbau von allem, was uns in einem Maßstab umgibt, der über die sinnliche Wahrnehmung unserer Augen hinausgeht, der Geschmack und Geruch nicht zugänglich ist.
VibrationsspektroskopieFilme von proteingebundenem Wasser und lebenden Zellen - von Prof. Dr. Klaus GerwertNeue Biokatalysatoren aus BasidiomycetenUnterschätzte Riesen - von Prof. Dr. Holger Zorn, Dr. Martin Rühl
Sie werden weit über 1.000 Jahre alt und zählen zu den größten Lebewesen der Welt: Myzelien der am höchsten entwickelten Pilze, der Basidiomyceten, können tonnenschwer werden und sich über eine Fläche von mehreren hundert Hektar erstrecken (Volk 2002). Aufgrund ihrer einzigartigen Fähigkeit, verholzte (lignifizierte) Biomaterialien abzubauen, spielen Basidiomyceten eine tragende Rolle im Kohlenstoffkreislauf der Natur.
Neues aus dem Reich der PilzeAllgegenwärtig - von Martin Eckarts
Die Mykologie als die Wissenschaft von Pilzen ist so alt wie die Wissenschaften an sich. Schon in der Antike behandelte Theophrastos in der Baum- und Holzkunde Pilze als Pflanzen. Die alten Kulturen Südamerikas wussten die halluzinogene Wirkung von Pilzen für ihre religiösen Zeremonien zu nutzen und in den Kräuterbüchern der Renaissance wurden die Pilze unter anderem von Hieronymus Bock mit „eitlen, überflüssigen Feuchtigkeiten der faulenden...
PolyphenoleIn aller Munde - von Dr. Gerhard Schilling
Das Interesse an Polyphenolen war noch bis in die 1970er-Jahre fast nur akademischer Natur. In der BRD haben sich vor allem die Heidelberger Schule um K. Freudenberg, danach O.Th. Schmidt und sein Schüler W. Mayer mit diesen Naturstoffen beschäftigt. W. Mayer leistete Pionier arbeit bei der Strukturaufklärung komplexer Tannine, die z. B. aus der Eiche, Edelkastanie oder dem Granatapfelbaum isoliert werden können. Die Forschungsergebnisse sind...
Sozioökonomische Ansätze zur Rettung indonesischer KorallenriffeRegenwälder der Meere - von Dr. Sebastian Ferse
Korallenriffe bedecken weniger als ein Prozent der globalen Meeresfläche, beherbergen aber über ein Viertel aller marinen Fischarten. Wegen ihrer enormen Vielfalt an Arten und Lebensräumen werden sie gerne mit Regenwäldern verglichen, allerdings übertreffen sie diese in mancher Hinsicht noch: während in tropischen Regenwäldern 9 der bekannten 34 Tierstämme vorkommen, finden sich in Korallenriffen ganze 32 Stämme. Die Gefährdungsniveaus beider...
Der neue Strategische Plan der CBDZiele bis 2020 - von Dr. Axel Paulsch
Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity CBD) hatte sich 2002 das Ziel gesetzt, den Verlust der Biodiversität bis 2010 signifikant zu verlangsamen. Jetzt, im Jahr der Biodiversität, müssen die 193 Vertragsstaaten zugeben, dass dieses 2010-Ziel bei Weitem nicht erreicht wurde. Da das Ziel bis 2010 angelegt war, stand bei der zehnten Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties COP 10, 18.–29....
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