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Martin Eckarts

Martin Eckarts Forschungsleidenschaft gilt dem Reich der Pilze – neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten isoliert und charakterisiert er Proben von Pilzen für die Stammsammlung an der JMRC und ist dort an der Entwicklung der Software für die Datenpflege beteiligt. Martin Eckart, geb. 1978, studierte Biologie an den Universitäten Jena und Bergen in Norwegen mit den Schwerpunkten Mikrobiologie, Genetik, Informatik und Biophysik. Seit 2008 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Jena Microbial Resource Collection (JMRC) in Jena mit dem Thema „Phylogenie basaler Pilze“. Der Fokus der wissenschaftlichen Arbeiten liegt auf der Gruppe der Neocallimastigomycota, den anaerob lebenden Pilzen sowie der Entwicklung von data mining Skripten für open access Datenbanken wie UNITE und der Anwendung neuer Methoden für phylogenetische Untersuchungen.

Kontakt: martin.eckart@uni-jena.de

Neues aus dem Reich der Pilze

Allgegenwärtig - von Martin Eckarts

Die Mykologie als die Wissenschaft von Pilzen ist so alt wie die Wissenschaften an sich. Schon in der Antike behandelte Theophrastos in der Baum- und Holzkunde Pilze als Pflanzen. Die alten Kulturen Südamerikas wussten die halluzinogene Wirkung von Pilzen für ihre religiösen Zeremonien zu nutzen und in den Kräuterbüchern der Renaissance wurden die Pilze unter anderem von Hieronymus Bock mit „eitlen, überflüssigen Feuchtigkeiten der faulenden...