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Prof. Dr. Walter Parson

Walther Parson promovierte 1999 als forensischer Molekularbiologe am Institut für Gerichtliche Medizin über mitochondriale DNA Datenbanken und erhielt im Jahre 2001 die Venia docendi für das Fach Gerichtliche Medizin. Er baute als hauptverantwortlicher Wissenschaftler das Österreichische DNA Zentrallabor in Innsbruck mit auf, das über die Grenzen Europas als internationales DNA-Referenzlabor geschätzt wird. Die Forschungsschwerpunkte umfassen die forensisch relevanten Aspekte der autosomalen, Y-chromosomalen und vor allem der mitochondrialen Genetik. Einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich wurden die Identifikation von Reinhold Messners Bruder Günther (vermisst am Nanga Parbat), die DNA-Analysen des putativen Mozartschädels, die Entschlüsselung des Friedrich-Schiller-Codes sowie die Identifikation der vermissten Kinder der russischen Zarenfamilie. Walther Parson ist Mitglied zahlreicher internationaler Kremien, darunter die renommierte Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Kontakt: walther.parson@i-med.ac.at

Forensik - DNA Typisierung

Massenspektrometrische DNA-Analyse zur Verbrechensbekämpfung - von Prof. Dr. Richard Scheithauer, Prof. Dr. Walter Parson, PD Dr. Herbert Oberacher

PD Dr. Herbert Oberacher, Prof. Dr. Walther Parson und Prof. Dr. Richard Scheithauer, Institut für Gerichtliche Medizin, Medizinische Universität Innsbruck

Die wissenschaftliche Untersuchung von DNA-Spuren ist nicht nur in Kriminalfilmen wichtig, sondern auch im gerichtsmedizinischen Alltag. Daher spielt die Verbesserung von Analyseverfahren eine wichtige Rolle im nationalen österreichischen KIRAS-Programm für Sicherheitsforschung, das vom...