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Arbeiten Sie erfolgreich mit Service aus einer Hand

Arbeiten Sie erfolgreich mit Service aus einer Hand

Komplexe Herstellungsverfahren stellen wie in vielen anderen anspruchsvollen Industrien auch in der biologischen und pharmazeutischen Industrie hohe Anforderungen an die Prozesssicherheit. Beim Umgang mit human- und veterinärpathogenen Arbeitsstoffen ist zudem der Personenschutz von entscheidender Bedeutung.

Neben der Beschreibung der Prozesse liegt auch die technische und organisatorische Umsetzung bei den Laborbetreibern. Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen, sachkundiges Personal, persönliche Schutzsausrüstungen der Mitarbeiter und eine umfangreiche, den Normen entsprechende Dokumentation sichern den Umgang mit biologischen und chemischen Arbeitsstoffen ab. Die Verantwortung als Betreiber, als Arbeitgeber und als Glied im medizinischen Versorgungssystem ist groß. Das Thema Betreiberhaftung ist Gegenstand des Arbeitschutzgesetzes, der Betriebsicherheitsverordnung und der BuBaV sowie von verschiedenen BG-Regeln und -Empfehlungen, Technischen Regeln und Normen. Auch bei der Auswahl der Geräte trägt der Betreiber die Verantwortung und muss daher den Stand der Technik kennen.
Jeder Unternehmer, der beträchtliche Investitionen in seinem Labor tätigt, erwartet im Ergebnis einen reibungslosen Ablauf seines Kerngeschäftes. Das Produkt soll qualitativ hochwertig sein, es muss den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und Gewinne generieren - und das nachhaltig über einen langen Zeitraum. Sollen Fertigungshilfsmittel wie Laborabzüge, Gefahrstoffschränke oder Sicherheitswerkbänke dies gewährleisten, sind eine regelmäßige Wartung und ggf. eine schnelle, fachgerechte Reparatur unabdingbar. Ein kompetenter Partner kann dem Laborbetreiber im Bereich Wartung und Reparatur von großem Nutzen sein. Er sorgt dafür, dass sich die Mitarbeiter/innen auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können. Er gewährleistet, dass das Personal sicher arbeitet und das Produkt zeitgerecht und in hoher Qualität hergestellt werden kann. Zu Recht erwartet man von einem solchen Partner, dass das Investitionsgut erhalten wird. Damit sind die Anforderungen sehr hoch. Das Portfolio des Dienstleisters muss zum gesamten Objekt (Apotheke, Labor, Forschungsinstitut, usw.) bzw. zu dessen Servicekonzept passen. Zusammen mit dem Partner sollen gesetzliche Auflagen erfüllt, Begehungen und Audits sicher und schnell abgewickelt werden.
Zertifizierter Service bietet Sicherheit für den Betreiber. Wer zertifiziert ist, hat einen Leistungsnachweis erbracht. Hier wird dokumentiert, dass das Dienstleistungsunternehmen sich seiner Verantwortung bewusst ist und weder Aufwand noch Kosten scheut, um optimale Leistungen bereitzustellen. Qualitätssicherungssysteme nach DIN EN ISO 9001, Personen-Zertifizierungen durch akkreditierte Stellen und den geltenden Normen entsprechende Produkte runden die konsequente Ausrichtung auf Qualität ab.
Auch die angebotenen Serviceleistungen unterliegen dem Zertifizierungskonzept. So müssen bei Sicherheitswerkbänke die DIN EN 12469 und ggf. auch die DIN 12980 umgesetzt sein. Bei der Überprüfung von Reinräumen ist die DIN EN ISO 14644, Teil 1-3, heranzuziehen. Dies sind nur einige Beispiele. In der Praxis bestehen für jedes Laborgerät oder Raumlayout zu berücksichtigende Regeln, Empfehlungen, nationale und EU-Normen.
Um kundengerechten Service anbieten zu können müssen Service-Partner in ihren Unternehmen „Service leben“. Dieses Leitmotiv erstreckt sich von der Produktentwicklung über die Beschaffung und Produktion bis hin zum lebenslangen Service am Produkt. Das Produkt, der Vertrieb und der Service folgen einer gemeinsamen Strategie zum Nutzen der Kunden.

www.berner-international.de/service

Ausgabe L&M 5 / 2011

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in der Ausgabe L&M 5 / 2011.
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