Die Königsklasse der Medizintechnik: zum Beispiel die künstlichen NiereLebensrettend - von Prof. Dr.-Ing. Jörg Vienken
„ Das Original ist ein Wunder, die Kopie rettet Leben!”
Diesen Satz findet man auf der Homepage des Bundesverbands Medizintechnologie e.V. (BvMed) aus Berlin. Mit künstlichen Organen ist den Patienten zu helfen, deren Organe versagen oder nicht mehr funktionstüchtig sind. Automatisch denkt man dabei zunächst an eine Organtransplantation und dies besonders dann, wenn es um Nieren- oder Leberversagen geht. Erfolgreiche Organtransplantationen... Silikonschlauch mit integriertem Lichtschutzfaktor
Zur Herstellung vieler Pharmazeutika und auch in anderen Bereichen der modernen Medizintechnik müssen lichtempfindliche Substanzen mittels Schlauchsystemen transportiert werden, die bei UV-Einstrahlung durch photochemische Reaktionen ihre Wirkung verlieren. Im großen Anwendungsfeld der peristaltischen Pumpen bspw. finden Silikonschläuche wegen ihrer hervorragenden Biokompatibilität und medizinischen Unbedenklichkeit Einsatz. Zudem weist Silikon...
Werkzeug für die KrebsdiagnostikSpezifische chemische Modifikationen der DNA im Verlauf der Krebsentstehung haben diagnostisches Potenzial - von Dr. Alfred Hansel, Dipl.- Biochem. Martina Schmitz, Prof. Dr. Matthias Dürst
Im Jahr 2008 wurden nach Schätzungen der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO weltweit 12,7 Millionen neue Krebserkrankungen diagnostiziert, 7,6 Millionen Menschen starben an Krebs. Trotz medizinischen Fortschritts wird in den nächsten Jahrzehnten nicht mit einem weiteren Sinken der Inzidenz- und Mortalitätsraten für Krebs gerechnet [1]. Bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung wären aber viele Krebserkrankungen heilbar.
Wie sich Tumoren einer erfolgreichen Arzneimittelbehandlung entziehenKrebszellen auf der Überholspur? - von Prof. Dr. Christoph A. Ritter
Die Diagnose Krebs ruft in der Regel bei den betroffenen Patienten tiefe Bestürzung und große Ängste hervor. Und dies ist häufig nur zu berechtigt, bedenkt man die Konsequenzen einer solchen Nachricht. Typischerweise werden diese Patienten einer langwierigen und mit gravierenden Nebenwirkungen behafteten zytostatischen Therapie unterzogen. Deren Erfolg ist allerdings bei Weitem nicht garantiert.
Der Einfluss von Wasser und Magnesium auf die Struktur von RibonukleinsäurenAufklärung im All - von Dr. Charlotte Förster, Dr. André Eichert, Dr. Markus Perbandt, Prof. Dr. Christian Betzel, Prof. Dr. Volker Erdmann
In jüngster Zeit stehen immer mehr so genannte noncoding Ribonukleinsäuren (ncRNA) im Blickfeld der biochemischen und molekularbiologischen Forscher. Nicht nur das, auch die Mediziner haben bereits ihr Augenmerk auf diese Moleküle mit ihren vielen strukturellen und funktionellen Möglichkeiten gerichtet. Noncoding RNA-Moleküle sind RNA-Moleküle, die keine Informationsträger sind und sich daher ganz eindeutig von den Boten-RNAs (mRNAs) in der...
Die Zusammenhänge zwischen ungleicher Einkommensverteilung und schlechter Gesundheit liegen weiter im DunkelnStatus Gesundheit - von Prof. Dr. Martin Karlsson, Prof. Dr. Carl Hampus Lyttkens, Dr. Therese Nilsson
Die so genannte relative Einkommenshypothese (REH) konnte trotz intensiver epidemiologischer Forschung bisher nicht vollständig belegt werden. Die Literatur über den Einfluss von Einkommensungleichheit auf die individuelle Gesundheit nennt das Sozialkapital eines Individuums, höhere Gewalt- und Verbrechensraten sowie das Ausmaß öffentlicher Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge eines Landes als mögliche Erklärungsansätze. Jedoch scheint gemäß...
Chromatin und die Aktivität von Genenvon Dr. Ho-Ryun Chung
Haut- und Nervenzellen eines Individuums sehen nicht nur sehr verschieden
aus, sie erfüllen auch gänzlich unterschiedliche Funktionen. Hautzellen schützen den Organismus vor Fremdeinflüssen, während Nervenzellen Informationen in Form elektrischer Impulse verarbeiten. Trotz dieser Unterschiede sind die Zellen genetisch identisch; die Sequenz der DNA (ihr Genom) ist in allen Zellen gleich. Unterschiede bestehen jedoch hinsichtlich der „Verwendung“... Designerzucker als ImpfstoffeNeue Waffe im Kampf gegen Malaria und Bakterien - von Prof. Dr. Peter H. Seeberger
Zucker auf der Oberfläche menschlicher und bakterieller Zellen bilden einen dichten Pelz, der dem Schutz und der Kommunikation dient. So tragen verschiedene Zellen ganz bestimmte Zucker, die – wenn synthetisch nachgebaut – die Basis für Impfstoffe und Diagnostika abgeben. Diese Anwendungen blieben lange weitgehend ungenützt, weil die chemische Zuckersynthese bisher extrem zeitaufwändig war. Ein neuer, vollautomatischer Oligosaccharid-Syntheseapparat...
Heliobacter pylori - Interview mit Prof. Dr. med. Peter MalfertheinerGefährliche Bakterien
Heliobacter pylori (H. pylori) ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann und dessen Übertragungsweg bis heute ungeklärt ist. Es wird davon ausgegangen, dass es sich auf dem fäkal-oralem Weg verbreitet, also über Ausscheidung des Bakteriums über den Stuhl und Wiederaufnahme durch Wasser oder verschmutztes Essen.
Masiar Sabok Sir sprach für labor&more mit Prof. Dr. med. Peter Malfertheiner, Direktor der Klinik für... Malaria – eine vergessene Krankheit?von Prof. Dr. Jürgen Brickmann
Malaria (oder Sumpffieber) ist eine fieberhafte Tropenkrankheit, die durch einzellige Parasiten (Plasmodien) verursacht und durch den Stich der weiblichen Anophelesmücke übertragen wird. Die Plasmodien gelangen beim Stich der Mücke in die Blutbahn des Menschen, vermehren sich dort und dringen in die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) ein, in denen sie sich weiter vermehren. Es gibt mehrere Arten von Erregern mit verschiedener Entwicklungsdauer....
Nicht überall, wo NAT draufsteht, ist PCR drinvon Dr. Gunnar Schalasta
Mit dem Kürzel NAT wird eine Gruppe gentechnischer Verfahren umschrieben, mit deren Hilfe Nukleinsäuren vervielfältigt werden können. NAT steht für „Nukleinsäure amplifizierende Technik” oder „Nukleinsäure amplifizierender Test”. Im Englischen findet man oft auch das Kürzel NAAT, was dann analog für „Nucleic Acid Amplification Technique“ oder „Nucleic Acid Amplification Test“ steht. NAT sind heute aus der naturwissenschaftlichen...
NMR macht mobilWeg vom Großlabor und hin zum Arbeitsplatz - von Prof. Dr. Bernhard Blümich
NMR oder nuclear magnetic resonance ist ein in Chemie und Medizin geschätztes Verfahren, weil allein mit Magnetfeldern und sanften Hochfrequenzwellen chemische Strukturen im Probenröhrchen und Schnittbilder durch Patienten zerstörungsfrei gemessen werden können. Doch die Magnete sind groß, teuer im Unterhalt und müssen in Speziallabors geschützt werden.
Wirkstoffscreening und Detektion von Mikroorganismen über zellbasierte AssaysDas angeborene Immunsystem im Reagenzglas: - von PD Dr. Steffen Rupp
Zellbasierte Testsysteme wurden in den vergangenen Jahren vor allem in der pharmazeutischen Forschung und bei der Entwicklung neuer Medikamente verstärkt eingesetzt. Dieser Wachstumstrend beruht auf den Vorteilen, welche die Verwendung von vitalen mammalischen Zellen als diagnostisches Mittel ermöglichen.
|
|








