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Chemie
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HPLC-MS/MS - Bestimmung von Korrosionsschutz-Inhibitoren in Wasser
HPLC-MS/MS - Bestimmung von Korrosionsschutz-Inhibitoren in Wasser
Als Korrosionsschutzmittel werden u.a. Substanzen aus der Gruppe der Benzotriazole verwendet. Üblicherweise handelt es sich hierbei um 1H-Benzotriazol (CAS 95-14-7, molare Masse 119 g/mol) und um die Tolyltriazole (CAS 64665-57-2, molare Masse 133 g/mol, ein Isomer-engemisch bestehend aus 4-Methyl-1H-benzotriazol und 5-Methyl-1H-benzotriazol). Benzotriazole wurden als nicht bzw. schwer abbaubar und mobil im Boden bewertet, [1] sie sind nach gebräuchlicher Definition [2] als wasserwerksrelevant einzuschätzen.Untersuchungen [3] machten deutlich, dass das 1H-Benzotriazol und die Tolyltriazole über das gereinigte kommunale Abwasser in die aquatische Umwelt eingetragen werden und nicht nur im Oberflächenwasser, sondern ebenfalls im Grundwasser nachweisbar sind.
Die Bestimmung der oben genannten Substanzen in Wasser erfolgt vorzugsweise mittels Flüssigkeitschromatographie und Tandemmassenspektrometrischer Detektion (HPLC-MS/MS) ohne vorhergehende Anreicherung. Bei der Entwicklung der chromatographischen Methode war es notwendig, dass die beiden Tolyltriazol-Isomere getrennt werden, weil diese mithilfe des Massenspektrometers nicht unterschieden werden können. Die Abbildung 2 zeigt ein Chromatogramm der bisher verwendeten Standardmethode.
Für die optimierte chromatographische Methode wurde deshalb eine Temperatur von 20 °C festgelegt (Tabelle 1).
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Ausgabe L&M 4 / 2009Das komplette Heft zum kostenlosen Download finden Sie hier: zum Download Der Autor:Weitere Artikel online lesen |



