Quantenchemie - BiokatalyseErforschung biokatalysierter Reaktionen - von Prof. Dr. Frank Neese
Ein kurzer Blick in das chemische Repertoire der Natur lässt Chemiker sehr schnell vor Neid erblassen. So vermögen es Bakterien etwa bei Raumdruck, Raumtemperatur und neutralem pH-Wert so reaktionsträge Moleküle wie etwa N2, H2O oder CH4 mit höchster Präzision und Selektivität umzusetzen, etwa zu NH3, O2 bzw. Methanol (H3COH).
Stupsi erklärt den Baum von Claus MattheckBuchvorstellung: "Stupsi erklärt den Baum" - von Dr. Wolfram Marx
Sich für eine Sache (Bäume) zu begeistern ist eine Sache. Diese Begeisterung weiter zu vermitteln eine andere. Wer also bisher Bäume nur unter dem Gesichtspunkt „im Herbst muss man das Laub wegkehren“ und „im Sommer rasen die übermütigen Halberwachsenen mit ihren getunten Autos dagegen“ betrachtet hat, der bekommt hier viele neue Seiten lustig und gut illustriert bzw. fotografiert, präsentiert.
Darwins Evolutionslehre aus heutiger wissenschaftlicher SichtDie Gwschichte des Lebens - von Prof. emeritus Werner Arber
Werner Arber, Prof. emeritus für Molekulare Mikrobiologie
Biozentrum, Universität Basel, Schweiz Einblicke in die lange Geschichte der Evolution von Lebewesen ergaben sich seit Jahr- hunderten aus dem Vergleich von im Erdboden gefundenen Fossilien von Pflanzen und Tieren untereinander und mit heute lebenden Organismen. Der vor 200 Jahren geborene Charles Darwin basierte seine vor 150 Jahren publizierte Theorie der natürlichen Selektion einerseits... Glycobiologie - Bakterielle Adhäsion an der Wirtszell-GlycocalyxEin Platz an der Sonne - von Prof. Dr. Thisbe K. Lindhorst
Prof. Dr. Thisbe K. Lindhorst und Mirja Hartmann, Otto Diels-Institut für Organische Chemie, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Die Glycocalyx ist eine molekular hoch komplexe Zuckerummantelung, die für alle menschlichen Zellen typisch ist. Verschiedene Mikroorganismen nutzen die Glycocalyx als Ankerplatz und Habitat mit unterschiedlichsten Folgen für die Wirtszelle. Weil bakterielle Adhäsion die Zellbiologie erheblich beeinflusst, kommt... Haare mit unbeschränkter Haftungvon Prof. Dr. Stanislav Gorb
Prof. Dr. Stanislav Gorb
Zoologisches Institut, Universität Kiel Man ist immer wieder beeindruckt on außergewöhnlichen Fortbewegungsfähigkeiten on Lebewesen, insbesondere dann, wenn der Mensch dazu nicht in der Lage ist. Ein Beispiel ist das Laufen an Wänden und Decken. Spinnen erklimmen scheinbar mühelos glatte, senkrechte Wände und setzen ihren Spaziergang auch an der Decke noch fort. Extrem dünne Härchen erleihen ihnen, aber auch... Killerpilze - ReetdachsterbenDie Reetdachproblematik und praktische Ansätze - von Dr. Wolfgang Sipos
Mit Parolen wie „Killerpilze auf dem Reetdach“ wurde die Problematik der vorzeitigen Verrottung von Reetdächern vor 2–3 Jahren durch die Medien getrieben. Da es sich eher um ein regionales Problem handelte, war man in der labor&more-Redaktion sehr erstaunt, als ich das Thema damals auf den Tisch brachte. Alle erkannten aber wie unglaublich spannend und weitreichend diese Thematik sein könnte. Den Spekulationen um die wahren Gründe wurden...
Materialforschung - Optimalformen ohne SpannungsspitzenMechanische Belastbarkeit in der Natur - von Prof. Dr. Claus Mattheck
Die Natur kennt keine Gnade! Wer nicht funktioniert, wer im Wettbewerb nicht bestehen kann, wird zumindest verjagt, überschattet, verdrängt oder gar aufgefressen. Kein Wunder also, dass die Überlebenden der Evolution, was ihre mechanische Belastbarkeit angeht, sowohl form- optimiert als auch werkstoffoptimiert sind.
Prof. Dr. Claus Mattheck, Institut für Materialforschung II, Forschungszentrum Karlsruhe GmbH in der Helmholtz-Gemeinschaft Phylogenetik- Veränderung in Genomenwas kann sich ändern und was nicht? - von Dr. Shigehiro Kuraku
Assistenzprofessor Dr. Shigehiro Kuraku,
Labor für Zoologie und Evolutionsbiologie, Fachbereich Biologie, Universität Konstanz Es war der Traum der Biologen den Mechanismus zu entschlüsseln, der die Entwicklung der unterschiedlichen Erscheinungsformen der Organismen dieses Planeten erlaubt hat. Die Etablierung der evolutionären Entwicklungsbiologie hat eine Hypothese geliefert, dass viele regulatorische Gene, die an der Entwicklung selbst... Anti Agingvon Birgit Holzwarth, Prof. Dr. Ralf Baumeister
Birgit Holzwarth und Prof. Dr. Ralf Baumeister,
ZBSA – Zentrum für Biosystemanalyse, FRIAS Freiburg Institute for Advanced Studies LIFENET, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg Gene steuern die Lebenserwartung Insulin als Schlüsselhormon Das Streben nach Unsterblichkeit gepaart mit ewiger Jugend bewegt den Menschen seit Urzeiten. Im Lauf der letzten hundert Jahre hat sich die Lebenserwartung des Menschen praktisch verdoppelt, vor allem... Chromatographie SystemtestSingle-Shot-Konzept zum Leistungs-Check von Chromatographiesystemen - von Dr. Joachim Emmert
Dr. Joachim Emmert, Universitätsmedizin Mannheim, Institut für Klinische Chemie
Bei Forderungen zur Qualitätskontrolle analytischer Verfahren und Geräte geht oftmals die Relation zwischen Kontrollen und Messergebnissen verloren. Dabei kann eine Hierarchie von Tests so angewendet werden, dass die zeitaufwändige OQ/PV- (OQ/PV = Operational Qualification/ Performance Validation) Prozedur nur einbis zweimal im Jahr und methodennahe Kontrollen... EpigenetikWie Gene ein und ausgeschaltet werden - von Prof. Dr. Ann E. Ehrenhofer-Murray
Prof. Dr. Ann E. Ehrenhofer-Murray, Zentrum für Medizinische Biotechnologie, Universität Duisburg-Essen
Jeder Abiturient findet es langweilig, die Mendelschen Regeln aufzusagen, die der Erbsen zählende Mönch vor bald 150 Jahren etabliert hat. Wie die moderne Genetik über die klassische Vererbungslehre hinausgeht und wie sogenannte epigenetische Phänomene molekular zu erklären sind, ist der Mittelpunkt der neuesten Forschung. Modellorganismen... HirnforschungWie Bilder Weltbilder machen. - von Prof. Dr. Petra Gehring
Prof. Dr. Petra Gehring, TU Darmstadt
Seit einigen Jahren hat Hirnforschung Dauerkonjunktur – und zwar weit jenseits medizinischer Fragen. Warum aber sind Aussagen von Hirnforschern zu Willensfreiheit, Intelligenz, Kriminalität so spannend? Warum ist „Neuro“ in den Massenmedien so beliebt? In der Tat eine offene Frage. Weiß man, wie das Hirn funktioniert? Nicht wirklich. Würden wir aus unserem eigenen Hirn gern eine biotechnische Großbaustelle... Infektionsforschung mit GlycochipsDem Zuckercode auf der Spur - von Dr. Jürgen SeibelncRNA - nicht codierende regulatorische RNAEin neues Verständnis des humanen Genoms - von Prof. Dr. John S. Mattick
Prof. Dr. John S. Mattick Institut für Molekulare Biowissenschaft, University of Queensland, Brisbane, Australien
Es scheint, dass die genetische Programmierung der mehrzelligen Organismen in den letzten 50 Jahren grundsätzlich falsch verstanden wurde. Grund hierfür ist die Annahme – weitgehend richtig in Prokaryoten, aber offensichtlich nicht in den komplexen Eukaryoten – dass die meiste genetische Information, einschließlich der regulatorischen... Potenzial der Glykomik für die Therapie menschlicher Krankheitenvon Prof. Dr. Werner Reutter
Prof. Dr. Werner Reutter, Institut für Biochemie und Molekularbiologie, Charité Campus Benjamin Franklin
Die Gene und ihre Produkte (Ribonukleinsäuren und Proteine) beherrschen seit langem die Biotechnologie. Nach der erfolgreichen Entschlüsselung des menschlichen Genoms ist das Proteom mit seinen über 3.000 verschiedenen Proteinen in den Vordergrund der Forschung gerückt. Zu diesen beiden Gruppen drängt nun die Gruppe der Zucker oder... |
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